Freitag, 30. September 2011

Mounio und Nordlichter

Da Pasi und Anna zwei Tage eine Sitzung in Mounio hatten, durften wir Volontär sie begleiten. Das hiess, dass diese Woche alle entweder am Mittwoch oder Donnerstag den freien Tag hatten. Ich war in der Donnerstag Gruppe. Wir machten eine Wanderung während dem Anna und Pasi am Meeting waren. Die Finnen mit Ihren Skigebieten sind doch recht lustig. Auf jedem noch so kleinen Hügel haben sie ein Skilift. Oft ist die Piste gleich lang wie breit! Aber dafür sind Ihre Skigebiete Schneesicher….. J
So wurden wir um 8 Uhr morgens irgendwo bei Mounio ausgesetzt. Pasi sagte uns schon dann, dass er erst wieder Mittags uns abholen kann, daher liefen wie gemütlich los. Ich dachte aber schon nach der ersten Minute, das es eine kalte Angelegenheit werden wird. Und so kam es auch. Wir haben uns den Arsch abgefroren bis am Mittag. Apropos „Arsch abfrieren“ ich habe eine Neue Definierung von „Arsch Chalt“. Also Pasi sagte mal zu einer Australierin, die schon bei 10C fror: „If you think your finger are frozen, then stick it in your ass, when it’s still frozen that means your ass is frozen too.“ J
Wir wurden dann glücklicherweise nach langem Warten doch abgeholt. Da Pasi noch Holz brauchte, hatten wir 20min Zeit in Mournio zeit um uns Umzusehen. Uns stand ein Second-hand Shop und ein Tai Restaurant (All you can eat) zur Auswahl. Ich denke, jeder der das liest und mich kennt, denkt jetzt wir gingen zum Tai. Vor allem mit der Tatsache, dass wir wussten was wir dort alles bekommen würden, Fleisch, SALAT, Gemüse… Ich persönlich hätte mich in diesen 20min im Tai Restaurant vollgestopft. Aber wie das so ist, haben wir eine demokratische Entscheidung getroffen und so wurden wir vor dem Second-hand Shop abgesetzt.
Als wir dann um 4Uhr ohne Mittagessen abgesetzt wurden, machten wir uns ein riesen „Zfieri“.
In dieser Woche sah ich auch die ersten Nordlichter. Leider verpassten wir unglaubliche Nordlichter in Davin. Wir erfuhren am nächsten Morgen von unserem Wasserbringer dass wir wunderschöne Nordlichter verpassten. Als er seine Fotos zeigte, machte mich das doch ein mischen neidisch. Da wir sie nur um 30min verpasst haben. Dafür konnten wir welche eine Nacht später in Hetta welche beobachten, die aber leider nicht so farbenprächtig waren  wie die in Darvi.

Freitag, 23. September 2011

Erste Fotos....

Endlich habe ich es geschafft die Fotos auf mein Computer zu laden. Hier eine kleine Auswahl von der Hetta Haskies und von Davin.

Davin

Kleines Haus ohne Dusche aber mit Internet!!! (Wer Braucht schon eine Dusche, wenn man Online ist??:)

    Aussicht vom Haus





   


   Die neuen Gehäge...



   Vergleiche Hund mit Hundehaus!!! :D 
   Er ist unser Polizist, immer wenn ein Hund ausbrechen will/ kann, bellt er und wir können 
   Handeln, sprich müssen aus unserem warmen Bett aufstehen.... :(

Hetta Haskies


   Orstschild, aber wo sind die Häuser??


   Zum Glück nicht mein Bett!! :D





Montag, 19. September 2011

Raya meets Raija

Im Moment sitze ich in einem etwa 12m2 grossen Haus irgendwo noerdlicher von Hetta. Draussen bellen und jaulen 80 Hunde vor sich hin. Wir im Moment 4 Leute halten die Farm auf dem Laufenden. Da hier sehr viele Hunde verletzt sind, sind wir auch um ihre Gesundheit verantwortlich. Das heisst wir machen Ersversorugung bei Schnitt- und Bisswunden, wenn es schlimmer ist bringen wir sie zum Tierartzt und machen dann die Nachversorgung. Neben dem Betreuen der Hunde ist auf dieser Farm vorallem der Bau der neuen Kaefigen wichtig. So schaufeln, haemmern und richten wir den ganzen Tag. 
Jetzt zum Besten Hund auf der Farm. Sie hat leider eine sehr schlimme Fussverletzung und ist deshalb immer im Haus. Aber das Beste ist sie heisst wie ich......:) (Photos werden nachgeliefert) Sie ist eifach zum knudeln....
Im Moment sind wir hir auch ein bisschen Verlohren, den Heute hat der einte Volontaer unser Auto zu Schrott gefahren und so kriegen wir Morgen kein neues Material und wir muessen bis am Mittwoch hir bleiben. Das waere ja nicht so schlimm, aber es waere schon mal schoen wider einmal eine Dusche zu haben, so nach drei Tagen..... Ich hoffe nur unser Essen reicht bis Mittwoch.....!!!!!!!!
Am Donnerstag oder Freitag werden Fotos nachgeliefert.

Donnerstag, 15. September 2011

Hetta Haskies Farm

Ich kam ohne „Dumm und Dümmer“ Patzer nach Hetta (Höchstwahrscheinlich ist doch Isi schuld, dass uns immer solche Patzer passieren;). Die erste Woche werde ich von einem anderen Volontär unterrichtet und so lerne ich von Tag zu Tag mehr. Als ich erfuhr, dass wir ca. 200 Hunde insgesamt beherberge, war ich doch ein bisschen überrascht, denn bis dahin hatte ich kein Geräusch von irgendwelchen Hunde gehört. Aber dies sollte sich schnell ändern, denn es war schon bald Fütterungszeit. Bis jeder Hund sein Essen bekommen hat ist auf der Farm die Hölle los. Die Hunde in den Käfigen renne von einer Seite zur andere und springen an den Wänden hoch, die Hunde in den „running cirkel“ renne wie wild im Kreis und natürlich bellen alle.
Alle sagten mir, dass meine erste Tagen nicht normale waren, den an meinem ersten Abend, riss sich ein Hund während dem „Gassigehen“ los und rannte davon, jeder Volontär rannte aus dem Haus um den Hund zu suchen, aber der war natürlich schon über alle Berge, er kam erst am nächsten Morgen zurück. An diesem Morgen durften wir auch das erste Mal in dieser Saison “Squat- Training“ machen. Das hiess wir spannten sechs Hunde vor den 4 rädrigen Töff und fuhren langsam ein 2km Runde. Die Hunde waren alle so aufgeregt, wie wenn sie essen bekommen würden. Wir mussten den Hunden die „Gstältli“ anlegen, einspannen und probieren irgendwie Ordnung in die Menge zu kriegen. Wenn der Squat zurück kam, wurden die Hunde zurück an ihren Platz gebracht und die neuen eingespannt. Dies musste immer mit sehr viel Aufmerksam gemacht werden, damit die Hunde nicht anfingen zu streiten. Es war super spannend. Aber leider war dieses Training eine Ausnahme, da ein Volontäre abreiste, wollte Anna (Chefin) ihr dieses Training noch zeigen. Den im Moment sind die Temperaturen immer noch zu hoch, dass die Hunde ohne Problem eine solche Belastung jeden Tag aushalten würden.

Bemerkung am Rande für meine „Arbeitskollegen“: In Finnland montiert man Stahltüren nicht, man vergräbt sie!! Heute vergrub ich eine ganze Stahl Tür (mit Rahmen) vertikal in den Boden. Damit die Jungen sich nicht durch das Gehege graben können….;)

Und noch was für Isi: Du sagtest mir am Flughafen, ich soll für dich Kötbullar (Fleischbällchen) essen. Wenn du wüsste was wir den Hunden verfüttern!!!! :D

Ps. Leider hab ich meine Kamera auf der Farm vergessen, so werde ich die Fotos noch nachliefern…. L aber wer schon mal schauen will wie es hier im Witter aussieht http://www.youtube.com/watch?v=Pwd_s8zkV2I&feature=related

Mittwoch, 7. September 2011

Eine Geschichte aus der Rubrik „Dumm und Dümmer“

Leider war das herum Cruisen mit dem Auto schon wieder vorbei und so gaben wir das Auto, mit rund 1‘800km mehr auf dem Tacho, wieder der netten Lisa zurück.
Wieder auf die Öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen fuhren wir mit dem Zug nach Helsinki. Nichts gelernt aus unseren Erfahrungen am Flughafen standen wir wieder da und wussten nicht wo unser Hostel war. Zum Glück hat die finnische Bahn Internet in ihren Zügen und so konnten wir zumindest die Himmelsrichtung herausfinden, in welcher wir unser Hostel fanden. Wir sind zur Zeit im Olympiastadion von 1952 untergebracht.
Nun zur Rubrik:
Heute Morgen aufgewacht und kurz aus dem Fenster geschaut, entschieden wir, dass das Wetter schön sei und so haben wir uns auch angezogen. Wir bemerkten erst in der Stadt die grosse dunkle Wolkenwand. Und so kam es auch, wir wurden so verschifft, dass wir einmal sogar in eine Kirche flüchteten. So intelligent wie wir sind, haben wir natürlich weder an einen Schirm noch an eine Regenjake gedacht.
In der Stadt bemerkten wir neben den Regenwolken auch noch, dass viele Leute Oranje trugen, so kamen wir auf die Idee, dass ja vielleicht ein Länderspiel zwischen Finnland und Holland stattfinden könnte. Uns dämmerte es langsam, dass dieses Spiel in „unserem“ Station stattfindet. So haben wir uns am Abend Tickets besorgt und uns in die Blau/Weisse Menge gestürzt. Wir hatten eine Menge Spass, leider verlor Soumi mit 0:2.

Samstag, 3. September 2011

Blechpolizisten wohin das Auge reicht

Finnland sei Dank, lerne ich anständig Autofahren. Unsere graue Feinde lauern all paar Kilometer. Wir denken, dass wir auf unseren letzten 700km mehr Kästen gesehen haben als in unseren zwei bisherigen Leben. Dank dem Schneckentempo aller anderen Automobilisten wurde ich noch nie geblitzt. J
Unser Stromschnellen liebender Reiseführer führte uns heute wieder ins „Verderben“. J Der „Gute Tipp“ waren die Stromschnellen bei Viitasaari und die anschliessende Wanderung. So fuhren wir einen „Umweg“ von lediglich 200km Richtung Norden. Vor Ort fanden wir einen kleinen Trampelpfad welcher uns durch ein Birkenwäldchen zu einem See führte. Die Landschaft war sehr schön. Als mich Isi im geblödel auf die Idee brachte, dass es hier auch Bären haben könnte, hatte ich dann doch den Sch…. im Röckli!! ;-) „Leider“ haben wir keinen gesehen.

Danach fuhren wir wieder auf die Hauptstrasse, wo wir uns erneut auf die Suche nach einer Bleibe machten. Knappe 200km später fanden wir ein Cottage auf einen Zeltplatz. Oh Wunder wir waren die einzigen hier! J

Ab durch die Hecke

Donnerstag 1. September 2011 die Frisur hält; die Raudies haben endlich ein fahrbaren Untersatz unter dem Arsch. Bei dem Glück, welches unseren Verstand bei weitem Übertrifft erklärte uns die nette Lisa von Scandia Rent, dass wir ein grösseres Auto zum gleichen Preis erhalten. Jupiiii…. unsere Gepäcksorgen haben sich somit im Kofferraum aufgelöst! Glücklicherweise hatte unser Gefährt Grips und erinnerte mich immer wieder, dass es einen 6ten Gang hat.
Wir fuhren auf Umwegen Richtung Norden nach Rauma. Rauma hat ein sehr schöne alte, typisch finnische Innenstadt – viel Holz, wenig Stein. Nach einem geilen Steakhouse Imbiss mit Sparerips und Chicken wings ging es weiter nach Tampere, wo wir Stromschnellen suchten und keine fanden. Tia, so haben wir halt schnell den Dom besichtig und haben uns dann auf den Weg gemacht eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Einer sehr zuverlässigen Quelle zufolge wussten wir, dass wir nicht zu spät anfangen sollten zu suchen. So fuhren wir aus Tampere hinaus und begannen in jedem kleinen Städtchen nach Hotels zu suchen. Nach einer Weile ohne Erfolg fragten wir eine Tankstellendame nach dem Weg worauf sie uns ein Steak empfahl….. J
Das Steak war uns dann doch zu ungemütlich und so suchten wir weiter. Nach dem unsere Hotelsuche erfolglos blieb und wir uns langsam mit dem Gedanken an die lange Strecke nach Jyväskylä abgefunden hatten, erblicken wir ein viel versprechendes Schild. Dies führte uns in unser Glück!! Wir durften in einem kleinen Cottage mit Sauna und eigenem Strandbad unser Nacht verbringen.

Nun liegen wir hier, warten bis die Sauna aufgeheizt ist und erfrischen uns danach im knapp 20°C kalten See. Juppiiiii wir lieben Finnland………J

About Suomi

Die Finnen sind sehr gastfreundliches und zuvorkommendes Volk. Jeder bemüht sich sein auch nicht perfektes Englisch auszupacken um uns weiter zu Helfen.
Das Wetter ist im Allgemeinen recht rau. In Stockholm haben wir noch die letzten Sommertage erwischt. In Finnland durften wir vom Niesel bis zum Platzregen, vom Nebel zum Sonnenschein, sowie starke Winde alles erleben.
Die Landschaft ist für uns perfekt, es scheint so als hätte es hinter jedem Baum ein Seeli, kein Wunder nennt man Finnland auch das Land der 100‘000 Seen.
Wir haben eine super Zeit hier.

Everybody needs someone to love – We LOST Carlos :(

Boat Trip and Turku

5.30 war das Sheep los in unserem Bunker. Mit einer zur Abwechslung gemütlichen Busfahrt ging es Richtung Hafen. Zum Schrecken aller hiess die Fähre auch noch Isabella. Wir hofften das die MS Isabella nicht ein solcher Bruchpilot ist wie Isi und weiter schwimmt als die Vasa (Altes Kriegsschiff aus dem 16. Jhd., welches auf der Jungfernfahrt nach nur 1.5 Km sank).
Wir hatten Glück und crusten pannenfrei nach Finnland. Die Überfahrt war super schön. Wir chillten den ganzen Tag auf dem Sonnendeck und bewunderten die kleinen und grossen Inseln. Geschätzt waren es 500 Inseln, wovon wir 498 fotografierten, die übrigen zwei haben wir verpennt. J

Angekommen in Turku, machte uns die Informationsdame klar, dass man am einfachsten mit dem Zug in die City kommt und dies ohne Ticket!!! Also nahmen wir den „gratis“ Zug und waren auch schon bald in unserem Hotel. Dieses Hotel hatte zu unserem Erstaunen sogar Fenster. Genialer weise konnte man Sch….. und Duschen gleichzeitig. Noch am selben Abend erkundeten wir die Stadt und fanden Seehund Skulpturen, welchen Isi den Fisch weg frass. J