Freitag, 16. Dezember 2011
Ruhe vor dem Sturm
Die Saison hat jetzt richtig begonnen. Unsere Arbeitstage sind nach den Safaris gerichtet, haben wir keine Safaris haben wir einen späten Start am Morgen und ein frühes Ende am Abend. Das sind natürlich unsere lieblingstage, ab Samstag haben wir keine Chance mehr, solche Tage zu erleben, denn ab diesem Tag fängt unser härteste Wochen an. Am Morgen die französischen Gruppen oder aber auch die Englischen und ab und zu auch beide, welche zwischen 8 und 10 Uhr am Morgen kommen. Am Nachmittag müssen zwischen 8-10 Schlitten auf der Route vom Eisschloss stehen. Das heisst für uns, wir sind vom Morgen um 6 Uhr auf der Farm, Füttern, Putzen und Vorbereiten für die ersten Safaris. Nachdem wir die Touristen am Morgen versorgt haben und alle happy die Farm verlassen werden die Hundeteams neu zusammengestellt und zum Eisschloss gefahren. Dort stehen wir 6-8 Stunden auf dem Schlitten und fahren bis zu 400 Touristen umher. Wenn wir am Abend noch Gebuchte Safaris haben, fahren die Hälfte der Schlitten zurück zur Farm und führen die Safari durch. Lange rede Kurzer Sinn, vom Morgen am 6 Uhr bis Abend um 11 Uhr rennen wir…. Jupi, ich geniesse so richtig mein letzter tag Frei!!
Montag, 5. Dezember 2011
Saison Start!!!
Die Flüge wurden dann doch alle abgesagt, da wir immer noch kein Schnee hatten. Letzte Woche entlich kam der erste „richtiger“ Schnee, 12cm. Dies war für die Reiseanbieter genug und so kamen die ersten Touristen. Leider stiegen die Temperaturen wider und wir begrüssten die ersten Touristen in Hetta im Regen. Wir hatten einen Tag Zeit um zu Trainieren. So machten wir ein Trainingsfahrt am ersten Morgen. Lernten wie man ein Schlitten fährt, aber leider hatten wir immer noch keine Ahnung was unsere Jobs sind, wenn Touristen kommen. Der Saison Start machte wir auf der Davi Farm. Das hiess um 5.30 war aufstehzeit, alle Hunde mussten 2h bevor sie Rennen gefüttert werden, die Anlage musste von jeglichem Hundesch… befreit werden und die Schlitten mussten parat sein. Am Morgen ist es immer Wichtig, dass man ein gutes Zeitmanagement hat, da die Hunde nicht zulange in Reih und Glied warten müssen. Den sie sind immer so Nervös und Glücklich, dass sie endlich rennen dürfen, dass sie voll durch knallen. Aber natürlich muss man parat sein, wenn die Touristen kommen. So ist es immer ein Rennen gegen die Zeit. An diesem Morgen war der Plan aufgegangen, als der letzte Hund sein Gestelltli verpasst bekam, bog der erste Bus in unsere Einfahrt ein. Dieser Tag verlief ohne weiter Probleme, keiner verlor sein Schlitten, alle hatten Spass. Na ja ausser mir, ich verbrachte diesen Tag mit na ja nicht gerade tollen Rückenschmerzen. Ich hatte Mühe zu gehen und mich zu bücken. Da alles schnell gehen muss und die Hunde so klein sind bin ich fast gestorben.
Einen Tag später hatten wir auch die ersten Touristen in Hetta, wie schon gesagt war es ein sehr warmer Tag. Der Schnee schmolz unter meinen Füssen weg. Schon am Trainingstag war klar, dass es ein sehr anspruchsvolle Route sein wird, viele Hügel (Gleichgewicht), viel Eis (kein Chance zu bremsen) und Touristen die keine Ahnung haben. Durch das schmelzen des Schnee wurde es auch immer schlimmer. So kam es auch, dass wir insgesamt 6 Schlitten verloren. Dies hiess, dass der Fahrer den Schlitten los lies und der Passagier alleine unkontrolliert den anderen Teams folgte. Unsere Sicherheit sieht wie folgt aus, im ersten Schlitten fahren zwei Hetta Haskies (HH) Guid, die Probieren die Gruppe zusammen zu halten und Pasi ist auf dem Schneemobil. So musste Passi vom Schneemobil aus die Schlitten stoppen. Nach diesem nicht gerade erfreulichen Tag für uns (die Touristen fanden es super), sagte Anna die folgenden Touren ab. So hatten wir wieder keinen Schnee. Zum Glück ist er in den letzten Tage wieder zurück gekommen, na ja so halb, wir haben ungefähr wider 10-15cm.
Gestern hatten wir nach dem Mittagessen ein Tour vorzubereiten, Problem war, wir waren 3 Leute, ich und Marc wissen ungefähr was wie läuft und Daniel, er kennt die Hunde nicht und es war seine erste Vorbereitung. Wir mussten 8 Teams vorbereiten und diese aus der Farm fahren, an die Start Linie, für dies hatten wir 30min Zeit, natürlich dürfen die Hunden nicht unbeaufsichtigt sein. Zum Glück ist nach den ersten 3 Teams endlich Martin erschienen, der direkt von Davi und Touren am Morgen kam. So fuhren wir die ersten Teams aus der Farm und rannten zurück. Die Zeit wurde langsam knapp, wir hatten immer noch 3 Teams übrig und nach meinem Zeitgefühl war die 30min um. Wir rannten und rannten bis wir auch diese 3 aus der Farm fahren konnten. Der letzte Schlitten befestig, konnten wir die Touristen in der Farm schon sehen. Der Puls immer noch 180ig und die Adern immer noch mit Adrenalie voll gepummt, (da wir die Schlitten um eine "verdammt" enge Kurve manövrieren müssen, ohne Passagier und mit 5-6 voll fitten Hunden), stiegen die ersten Touristen in ihre Schlitten. Mit Puls 120ig sind alle Schlitten mit ihren Fahrern in den Wälder verschwunden!!
Frozen Lakes
Wir haben immer noch keinen Schnee, dafür ist es sau kalt. Ich habe schon mein ersten Tag mit -24C° überstanden. Ich hatte an diesem Tag ein paar dumme Jobs erwischt und so musste ich oft ohne Handschuhe arbeiten. Bei -24C° haltest du es vielleicht 5min ohne Handschuhe aus, nachher hast du nur Schmerzen. Ein Volontär hat schon „Frostbites“ am grossen Zehen und muss schon die Tage im Haus verbringen.
Da die Temperaturen so tief sind, sind langsam auch alle Seen gefroren. Für die grossen Touren, die wir ab Januar anbieten, mussten wir Pfosten in ein gefrorener Sumpf/See setzen, damit wir die Hundeschlitten daran können befestigen. So durfte ich meine erste Erfahrungen mit gefrorenen Gewässer machen. Es ist ein komisches Gefühl auf Boden zu laufen, auf welchem du nicht sicher bist, ob er nicht doch nachgibt. Da aber Pasi vor mir lief und er überhaupt nicht den Anschein erweckte, es könnte gefährlich sein, lief ich beruhigt hinter ihm her. Ich war dann aber doch nicht mehr sooo beruhigt, als er das erste Loch bohrte. Als er fast durch das Eis gebohrt hatte, begann es unter meinen Füssen und ein bisschen weiter weg von uns zu Knaken. Ich sah erschrocken zu Boden und sah ein Riss, der zwischen meinen Füssen durchlief. Ich fühle mich wie das Eichhörnchen in Ice Age. Pasi reagierte nicht und bohrte fröhlich weiter, ich machte einen Satz zur Seite und behielt den Boden schön im Auge. Zum Glück konnten wir unseren Job ohne nassen Füssen beenden.
In vier Tagen kommen die ersten Touristen. Keine weiss was wir mit den anfangen sollten. Kein Schnee, keine Schlittenfahrten. Auf der anderen Farm in Davi könnten Schlittenfahrten auf dem See stattfinden. Aber um das machen zu können muss erst das Eis getestet werden. So machten ich und Tim uns auf dem Weg Richtung See mit einem Seil, Pinch bur und um unseren Hals trugen wir kleine Eispickel, mit welchem wir uns aus dem kalten Wasser retten könnten. Oh my good, hatte ich den Schiss in der Hose. Tim meinte, wir laufen jetzt einfach mal in die Mitte des Sees und halten Ausschau für Risse. Da die letzten Tage so kalt waren, war auf dem Eis eine dünne Schneeschicht, die Eiskristalle waren, so machte es mit jedem Schritt ein Geräusch als würde Eis brechen. Das löste ein doch ungutes Gefühl aus. Tim würde es nie zugeben, aber ich denke, er fand diesen Job auch nicht der Beste, der wir an diesem Tag hatten. Nachdem wir in der Mitte ankamen, entschied sich Tim am Rand ein Loch zu Haken. Da wir keine Bohrer in Davi hatten mussten wir haken. So stand ich nahe am Rand mit dem Seil um meinen Bauch und Tim so weit weg wie das Seil es erlaubte. Das erste Loch war kein Problem, das Eis war an dieser Stelle ungefähr 10cm dick. So liefen wir auf den offenen See hinaus und machten das zweite. So nach der Hälfte des Loches, hörte und sah ich all die Dünne risse um uns, ich warnte Tim. Er stoppte, als das knacken aufhörte und wir immer noch trocken waren probierte er es weiter. Er hackte auf das Eis ein und die Risse wurden grösser um mich herum, ich warnte ihn wider und wir fingen an Richtung Land zu laufen. Da Tim auch kein Lust hatte schwimmen zu gehen, gaben wir es auf und gingen mit doch recht spärlichen Informationen zurück. Also ich fände es gar nicht sicher mit Hunden und Schneemobile auf diesem See zu gehen, aber ein erfahrene Polarexpeditionist (Pasi) befindet dies als genügend.
TromsØ
Vor ein paar Wochen führten unsere zwei Australier ihre Reise fort und verliessen Hetta Haskies. Da sie Richtung sünden in Norwegen gehen wollten, hatten wir die Idee, mit dem Auto nach TromsØ zu fahren, um ein bisschen den Norden zu sehen. So machten wir uns auf, Richtung Norden. An diesem Tag waren wir in allen drei Länder, in Finnland sind wir aufgewacht, in Schweden haben wir getankt und in Norwegen fanden wir unser Ziel, TromsØ. Die Fahrt war doch länger als gedacht, da die Strassen sehr eisig und teils schneebedeckt waren, benötigten wir insgesamt 10 Stunden. So sind wir am Mittag angekommen, zwei Stunden bevor es dunkel wurde…;)
Wir besuchten die nördlichste Brauerei, die es gibt, verweilten im Polar Museum und schlugen uns den Magen im Burger King voll. Wir machten auch unsere erste Erfahrungen mit norwegischen „Glunken“. Wir wollten nur schnell das Auto wenden und fuhren auf einen Kehrplatz. Alle sahen den ca. 2 auf 2m grossen nassen Fleck, der leicht mit Schnee bedeckt war, es war aber doch für alle eine grosse Überraschung, als wir herausfanden wie tief norwegische „Glunken“ sein können. So fuhr unsere Fahrer direkt in den Nasse fleckt. Das Auto sank mit der Nase so tief ab, dass der Motor anfing zu dampfen. Zum Glück reagierte Gordon schnell und stoppte, so dass nur der vorderer Teil des Autos nass wurde. Wir versenkten fast unser Auto in eine 4m2 grossen „Glunke“ in Norwegen! :-)
Nach ein paar Stunden machten wir uns wieder auf dem Weg nach Hetta, mit mehr Platz im Auto und weniger Gepäck im Kofferraum. Es Schneite den ganzen Tag und so sahen auch die Strassen aus. Hier räumen sie die Strassen (fast) nicht. Wie weiter weg wir von TromsØ kamen umso weniger Autos hatte es und umso mehr Schnee lag auf der Strasse. Wir machten unseren Weg, zum Glück, sicher nach Hause.
Mittwoch, 9. November 2011
Kein Schnee!!!
Ok, jetzt ist es langsam nicht mehr lustig. Wir haben immer noch keinen Schnee und in 2 Wochen kommen die ersten Touristen. Das heisst wir machen seit 3 Wochen täglich Quote Training und das wird langsam langweilig, denn die Kilometers werden immer wieder erhöht aber der 2 km Loop bleibt gleich lang. Und auch der Boden braucht unbedingt Frost, er wird immer wie nässer und schlammiger, so werden wir in Schlamm gebadet wären dem Training. Auch für die Hunde ist dies kein Vergnügen. Als ich vor zwei Tagen auf der anderen Farm Training machte, schlipfte ein Hund aus und viel Komplet in eine tiefe „Glunke“ er nahm ein kurzes und sehr kaltes Bad!!
Die ersten Flüge von England vom 16. November werden gestrichen. Alle warten auf den Schnee und er kommt einfach nicht….. Und ich dachte die Arktis sei Schneesicher!!!!
Donnerstag, 3. November 2011
Team Training Start
Wie schon gesagt, startete das Team Training in den letzten Wochen. So werden seit dem täglich zehn Hunde vor den Quot gespannt und immer mehr Kilometer gerannt. Da wir Probleme mit dem zweiten Quot haben greiffen wir ab und zu wider zu den alten Mitteln. So trainieren wir manchmal mit einem Art Velo (mit vier Räder). Vor dieses Velo werden dann 2- 4 Hunde eingespannt. Im Moment haben wir sehr schlechts Wetter, es regnet tag ein Tag aus. Dadurch wird das Training immer wie schlammiger und wie rutschiger. So ist es jetzt eine regelrechte Schlammschlacht – Mensch gegen Hund…. J
Nur dadurch, dass die Tage rasant kürzer werden merkt man, dass es langsam Winter wird. So haben wir schon Sonnenuntergänge um 16.00. Das macht das Training auch nicht leichter. Aber meistens macht es doch rechts spass….. ;)
Zitat Pasi: „The most beautiful walk Finland’s!!“ – Hetta- Palaswalk
Vor zwei Wochen machte ich mich, mit drei andere Volontären, auf den Weg um den berühmten „Hetta-Palas walk“ zu wandern. Dies ist ein 55km langer Wanderweg durch den ganzen Nationalpark. Normale Wanderer, die sich Zeit nehmen machen diesen Trip in 3-4 Tagen, wir von Hetta Haskies wandern ihn in 2 Tagen und Pasi, ja Pasi ist ein Phänomen, er braucht lediglich 7h. Ich habe kein blasen Schimmer wie er das macht aber ich bin fast gestorben. Das Problem war, dass wir am zweiten Tag um 13.00 in Palas sein mussten, da uns Pasi abholen kommen würde. Aber starten wir von Anfang an. Wir wanderten am ersten Tag rund 30km, da wir noch extra km laufen mussten, da das Taxi über den See nicht fuhr. In diesen 30km beklommen wir 2 grosse Berge, ich kann leider nicht sagen wie gross sie waren, den wir sahen nur die nächsten 20m vor uns, alles andere war weiss. Aber ich kann sagen, dass wir stundenlang nur Bergauf gewandert sind. Als wir endlich auf dem Berg angekommen waren sahen wir gerade mal noch 5m weit, also habe ich auch keine Ahnung wie die Aussicht ist. So sind wir schnell wieder bergab gelaufen, den auf dem Berg war es so Windig und kalt, dass wir es nicht lang ausgehalten haben. So sind wir mit gesenktem Kopf weiter gewandert, immer ausschauhaltend nach Sumpf und Bächlein, die unsere Füsse noch nässer machen konnten. Ich bereute mein Schuhentscheiden schon nach den ersten 2h, den zu diesem Zeitpunkt bannte sich zum ersten Mal Wasser seine Bahnen durch meine Schuhen, dies sollte sich in den nächsten 50km nicht ändern. Kurz bevor es Dunkel wurde erreichten wir unsere Hütte wo wir übernachteten. Wir zündeten im Ofen ein schön grosses Feuer an und hatten ein gutes Nachtessen, mit Nudeln, Würste und Fleischdonuts.
Wie schon gesagt, mussten wir am nächsten Tag schon um 13.00 in Palas sein, das hiess, dass wir schon um 8 Uhr los liefen. Pasi meinte, dass würde reichen. Hm, zur Erinnerung er brauchte für den ganzen Marsch nur 7h. Und so kam es auch, um 12 Uhr hatten wir immer noch 13km vor uns. Von diesem Zeitpunkt an sind wir den Wanderweg nicht mehr gewandert, wir sind in gelaufen. Leider hatte es am Schluss ein riesen Berg, welcher all uns Kräfte nahm. Insbesondere, weil es so verdammt eisig und nass war und wir wieder nur die nächsten 20m sahen (never ending walk). Schlussendlich sind wir mit 1.5h Verspätung in Palas angekommen.
Laut Pasi ist diese Wanderung die schönste in Finnland, wenn ich es nicht besser wüsste, müsste ich jetzt behaupten Finnland ist kein schönes Land. Den diese Wanderung war überhaupt nicht schön, sie war einfach nur LANG!!!
Rentier- und Kulturwoche
Vor 3 Wochen wurde das Thema Rentier und Kultur ganz gross geschrieben. Wir besuchten Renntierbesitzer bei ihrer Arbeit und sind am Freitagabend ins Naturzentrum in Hetta, dort fand ein Kunstabend statt. Aber zuerst zu den Rentieren. Als anfangs Woche die Tierärztin bei uns vorbei schaute und ein paar Hunde impfte, erhielten wir die Info, dass diese Woche ein „Rentiersortierung“ satt finden würde (2x Jährlich). Das heisst, die Rentierbesitzer treiben alle Renntiere zusammen in ein Gehege (ca. 2‘000stk.). Danach werden stufenweisse die Rentiere in ein kleines Gehege getrieben und dort von Hand aussortiert und geimpft. Wie sieht das aus, wenn man von Hand Rentiere aussortiert? Ganz einfach, alle Rentierbesitzer sind im kleinen Gehege und schnappen sich ihre Rentiere an den Geweihen, ziehen diese, wenn sie weiter leben dürfen zum Tierarzt, der sie Impft und dann werden sie durch eine Tür in ein anderes Gehege gelassen. Die Markierung der Tiere erfolgt durch Einschnitten in die Ohren, jeder Besitzer hat seine eigenes Symbol, so werden die Ohren mit verschieden viele und verschieden tiefe Schnitte markiert. Dies zu den Fakten jetzt zu unserem Erlebnis. Ana sagte uns schon Tage bevor, dass wir an diesem „Event“ nicht willkommen sind. Es ist eine Sache der Renntierbesitzer bzw. der Samen und sie wollen keine „Zuschauer“, aber verbieten oder verhindern können sie es auch nicht. So sind wir, mit einem komischem Gefühl im Magen, aus dem Auto gestiegen. Zur Überraschung von allen wurden wir von eine Sami (höchstwahrscheinlich betrunken) voller Freude empfangen und zu seinem Feuer gebrach, es war gerade Pause. Ana meinte, dass das sehr ungewöhnlich sei und dass er höchstwahrscheinlich nur so freundlich ist, weil wir Frauen sind. Egal, wir sahen uns gespannt um, nach 15min war die Pause vorbei und alle gingen Richtung grosses Gehege. Wir standen gespannt vor dem Gehege und sahen der riesen Masse von Renntieren zu, wie sie herumrannten. Nach ein paar Minuten gingen wir in das grosse Gehege um besser zuschauen zu können, wie die Tiere sortiert werden. Nach ein paar Durchläufen, fragte Ana ob wir in das kleine Gehege gehen wollen um zu helfen. So sind wir paarweise in das kleine Gehege gegangen und Halfen mit, die Tiere zu fangen und zu sortieren. Am Anfang waren wir dort aber doch recht unwillkommen. Die meisten Sami schauten dich unfreundlich an, wenn du das zweite Horn geschnappt hast und ihnen helfen wolltest. Aber mit der Zeit wurden wir dann doch ein bisschen Akzeptiert. Nach ungefähr zwei Stunden und 300 Rentiere später sassen wir wieder im Auto auf dem Weg zurück zu unseren Hunden, den die hatten auch langsam Hunger.
Jetzt zum Kulturelle. Wir schon gesagt, in Hetta fand ein Kunst- und Kulturabend statt. Das cool daran war, dass Pasi eine Ausstellung von seiner Südpolexpedition hatte. Als wir vor dem Rentier Ausflug am Donnerstag schnell im Naturzentrum (Ausstellungsort) vorbeischauten war sein Ausstellungsraum immer noch leer. Das Überraschte jedoch keinen. Es gibt typ Mensch, die nehmen sich Zeit und designen Ausstellungen über Wochen, Pasi jedoch gehört zu dem Typ Mensch, die in einem Abend schnell eine Ausstellung auf die Beine Stellt.
Am Freitag nach dem Arbeiten gingen wir gespannt ins Naturzentrum, sahen uns die verschiedenen, teils sehr spannende Beiträge und Fotos an und endeten in „Kaffe Silija“ bei Karaoke.
Dienstag, 11. Oktober 2011
Schnee und Saisonwechsel
Heute habe ich nach 7 Tage wider meinen freien Tag, mein Plan war, schlafen, schlafen, schlafen. Um 9 Uhr morgens wurde ich lauthals geweckt, „Oh my good Raya!“ schrie Katie (Australierin) und ries die Tür auf, ich war hell wach vor Schreck, meinte etwas ist passiert. „It’s snowing!!“ Auch ich dachte jetzt „Oh my good!!“ aber nicht wegen dem Schnee, sonder wieso sie mich deshalb geweckt hat. So standen wir vor dem Fenster und sahen den Schneeflocken zu wie sie vom Himmel fielen. Da meinte Katie, sie fände es toll, wenn Jake (Australier, hat noch nie Schnee gesehen) hier wäre um seine Reaktion zu sehen. Da hörten wir eine Stimme aus dem zweiten Schlafzimmer „Ihr seid hier mit Jake“. hm, er sollte schon lange bei der Arbeit sein und da wären wir schon beim Thema „Krank“. Eliel (Son, 2 Jährig) hatte eine kleine Epidemie ausgelöst, so haben langsam alle Halsweh und Husten. Aber egal, es schneit, dass heisst für uns, Training, Training, Training. Am Donnerstag startet das lang ersehnte Team Training. Das heisst, es werden 6 bis 12 Hunde vor den Quot gespannt und 2km Runden gefahren. Wenn es dann definitiv genug Schnee hat und der auch liegen bleibt, wird das ganze natürlich mit den Schlitten durgeführt.
Der Saisonwechsel steht vor der Tür und wir hatten auch schon ein „Risk assessment“ Gespräch während dem Mittagessen, dass sich natürlich um die Herbst/Wintersaison drehte. Die nächsten paar Wochen werden sehr interessant und anstrengend. So müssen wir nicht nur die Hunde mit Namen kennen, sonder auch Ihre „Gstelltli“ Grösse, ihren Charakter und mit welche Hunde sie auskommen und mit welchen nicht. So müssen wir auch die Techniken lernen und üben, wie man einen Hund am schnellsten aus einem Käfig herausnimmt ohne dass die anderen zwei abhauen. Oder wie man drei Hunde gleichzeitig an den Halsbänder hält und transportiert. Denn wenn die Saison Startet und die Touristen kommen, muss alles schnell gehen, den der Tag hat nur 24h. Zum Beispiel im Dezember ist ein 18h Tag an der Tagesordnung. Während dieser Zeit ist auf dem gefrorenen See in Hetta ein Eisschloss, die Touristen werde mit Flugzeuge eingeflogen und erhalten im Preis inbegriffen ein Schlittenhund Rundfahrt. Dass heisst für uns, wir müssen um 9.00 startklar sein, dass heisst um 6 Uhr wird das Morgenessen den Hunden serviert. J
Aber das „beste“ an dieser Zeit ist, wir stehen den ganzen Tag auf dem Schlitten und fahren ein 800m Loop und frieren uns dabei den Arsch ab. Jeder, der letzte Saison schon hier waren, hasst diese Zeit, „es ist sooo langweilig für uns und auch für die Hunde“, sagen sie. Aber bis Dezember ist es ja noch ein Weilchen.
Und bevor die Saison starten haben wir noch andere grosse Projekte, die erledigt werden müssen. So müssen wir zum Beispiel, die beiden „Guide” Häuser zügeln. Ana und Pasi fanden ein grosses Haus, indem wir alle Platz haben. Im Moment haben wir zwei kleine Apartments. Dieses Haus steht irgendwo im Wald, der Arbeitsweg ist ein 2km langer Wanderweg. Das coole daran ist, wir können im Winter mit den Langlaufski nach Hause fahren (ob ich das immer noch so toll finde, nach 18h arbeiten weiss ich nicht..) Aber all das geht noch ein Weilchen, erst muss ich noch mein Hundehütte Projekt fertig haben und das dauert noch lange….:(
Das ist unser Guide Haus Wohnzimmer. Auf dem Photo geputz und leer. Jeden Abend hat es 10 Leute und 4 Hunde, die hir "Chillen"....
Freitag, 30. September 2011
Mounio und Nordlichter
Da Pasi und Anna zwei Tage eine Sitzung in Mounio hatten, durften wir Volontär sie begleiten. Das hiess, dass diese Woche alle entweder am Mittwoch oder Donnerstag den freien Tag hatten. Ich war in der Donnerstag Gruppe. Wir machten eine Wanderung während dem Anna und Pasi am Meeting waren. Die Finnen mit Ihren Skigebieten sind doch recht lustig. Auf jedem noch so kleinen Hügel haben sie ein Skilift. Oft ist die Piste gleich lang wie breit! Aber dafür sind Ihre Skigebiete Schneesicher….. J
So wurden wir um 8 Uhr morgens irgendwo bei Mounio ausgesetzt. Pasi sagte uns schon dann, dass er erst wieder Mittags uns abholen kann, daher liefen wie gemütlich los. Ich dachte aber schon nach der ersten Minute, das es eine kalte Angelegenheit werden wird. Und so kam es auch. Wir haben uns den Arsch abgefroren bis am Mittag. Apropos „Arsch abfrieren“ ich habe eine Neue Definierung von „Arsch Chalt“. Also Pasi sagte mal zu einer Australierin, die schon bei 10C fror: „If you think your finger are frozen, then stick it in your ass, when it’s still frozen that means your ass is frozen too.“ J
Wir wurden dann glücklicherweise nach langem Warten doch abgeholt. Da Pasi noch Holz brauchte, hatten wir 20min Zeit in Mournio zeit um uns Umzusehen. Uns stand ein Second-hand Shop und ein Tai Restaurant (All you can eat) zur Auswahl. Ich denke, jeder der das liest und mich kennt, denkt jetzt wir gingen zum Tai. Vor allem mit der Tatsache, dass wir wussten was wir dort alles bekommen würden, Fleisch, SALAT, Gemüse… Ich persönlich hätte mich in diesen 20min im Tai Restaurant vollgestopft. Aber wie das so ist, haben wir eine demokratische Entscheidung getroffen und so wurden wir vor dem Second-hand Shop abgesetzt.
Als wir dann um 4Uhr ohne Mittagessen abgesetzt wurden, machten wir uns ein riesen „Zfieri“.
In dieser Woche sah ich auch die ersten Nordlichter. Leider verpassten wir unglaubliche Nordlichter in Davin. Wir erfuhren am nächsten Morgen von unserem Wasserbringer dass wir wunderschöne Nordlichter verpassten. Als er seine Fotos zeigte, machte mich das doch ein mischen neidisch. Da wir sie nur um 30min verpasst haben. Dafür konnten wir welche eine Nacht später in Hetta welche beobachten, die aber leider nicht so farbenprächtig waren wie die in Darvi.
Freitag, 23. September 2011
Erste Fotos....
Endlich habe ich es geschafft die Fotos auf mein Computer zu laden. Hier eine kleine Auswahl von der Hetta Haskies und von Davin.
Die neuen Gehäge...
Vergleiche Hund mit Hundehaus!!! :D
Er ist unser Polizist, immer wenn ein Hund ausbrechen will/ kann, bellt er und wir können
Handeln, sprich müssen aus unserem warmen Bett aufstehen.... :(
Hetta Haskies
Orstschild, aber wo sind die Häuser??
Zum Glück nicht mein Bett!! :D
Davin
Kleines Haus ohne Dusche aber mit Internet!!! (Wer Braucht schon eine Dusche, wenn man Online ist??:)
Aussicht vom HausDie neuen Gehäge...
Vergleiche Hund mit Hundehaus!!! :D
Er ist unser Polizist, immer wenn ein Hund ausbrechen will/ kann, bellt er und wir können
Handeln, sprich müssen aus unserem warmen Bett aufstehen.... :(
Hetta Haskies
Orstschild, aber wo sind die Häuser??
Zum Glück nicht mein Bett!! :D
Montag, 19. September 2011
Raya meets Raija
Im Moment sitze ich in einem etwa 12m2 grossen Haus irgendwo noerdlicher von Hetta. Draussen bellen und jaulen 80 Hunde vor sich hin. Wir im Moment 4 Leute halten die Farm auf dem Laufenden. Da hier sehr viele Hunde verletzt sind, sind wir auch um ihre Gesundheit verantwortlich. Das heisst wir machen Ersversorugung bei Schnitt- und Bisswunden, wenn es schlimmer ist bringen wir sie zum Tierartzt und machen dann die Nachversorgung. Neben dem Betreuen der Hunde ist auf dieser Farm vorallem der Bau der neuen Kaefigen wichtig. So schaufeln, haemmern und richten wir den ganzen Tag.
Jetzt zum Besten Hund auf der Farm. Sie hat leider eine sehr schlimme Fussverletzung und ist deshalb immer im Haus. Aber das Beste ist sie heisst wie ich......:) (Photos werden nachgeliefert) Sie ist eifach zum knudeln....
Im Moment sind wir hir auch ein bisschen Verlohren, den Heute hat der einte Volontaer unser Auto zu Schrott gefahren und so kriegen wir Morgen kein neues Material und wir muessen bis am Mittwoch hir bleiben. Das waere ja nicht so schlimm, aber es waere schon mal schoen wider einmal eine Dusche zu haben, so nach drei Tagen..... Ich hoffe nur unser Essen reicht bis Mittwoch.....!!!!!!!!
Am Donnerstag oder Freitag werden Fotos nachgeliefert.
Jetzt zum Besten Hund auf der Farm. Sie hat leider eine sehr schlimme Fussverletzung und ist deshalb immer im Haus. Aber das Beste ist sie heisst wie ich......:) (Photos werden nachgeliefert) Sie ist eifach zum knudeln....
Im Moment sind wir hir auch ein bisschen Verlohren, den Heute hat der einte Volontaer unser Auto zu Schrott gefahren und so kriegen wir Morgen kein neues Material und wir muessen bis am Mittwoch hir bleiben. Das waere ja nicht so schlimm, aber es waere schon mal schoen wider einmal eine Dusche zu haben, so nach drei Tagen..... Ich hoffe nur unser Essen reicht bis Mittwoch.....!!!!!!!!
Am Donnerstag oder Freitag werden Fotos nachgeliefert.
Donnerstag, 15. September 2011
Hetta Haskies Farm
Ich kam ohne „Dumm und Dümmer“ Patzer nach Hetta (Höchstwahrscheinlich ist doch Isi schuld, dass uns immer solche Patzer passieren;). Die erste Woche werde ich von einem anderen Volontär unterrichtet und so lerne ich von Tag zu Tag mehr. Als ich erfuhr, dass wir ca. 200 Hunde insgesamt beherberge, war ich doch ein bisschen überrascht, denn bis dahin hatte ich kein Geräusch von irgendwelchen Hunde gehört. Aber dies sollte sich schnell ändern, denn es war schon bald Fütterungszeit. Bis jeder Hund sein Essen bekommen hat ist auf der Farm die Hölle los. Die Hunde in den Käfigen renne von einer Seite zur andere und springen an den Wänden hoch, die Hunde in den „running cirkel“ renne wie wild im Kreis und natürlich bellen alle.
Alle sagten mir, dass meine erste Tagen nicht normale waren, den an meinem ersten Abend, riss sich ein Hund während dem „Gassigehen“ los und rannte davon, jeder Volontär rannte aus dem Haus um den Hund zu suchen, aber der war natürlich schon über alle Berge, er kam erst am nächsten Morgen zurück. An diesem Morgen durften wir auch das erste Mal in dieser Saison “Squat- Training“ machen. Das hiess wir spannten sechs Hunde vor den 4 rädrigen Töff und fuhren langsam ein 2km Runde. Die Hunde waren alle so aufgeregt, wie wenn sie essen bekommen würden. Wir mussten den Hunden die „Gstältli“ anlegen, einspannen und probieren irgendwie Ordnung in die Menge zu kriegen. Wenn der Squat zurück kam, wurden die Hunde zurück an ihren Platz gebracht und die neuen eingespannt. Dies musste immer mit sehr viel Aufmerksam gemacht werden, damit die Hunde nicht anfingen zu streiten. Es war super spannend. Aber leider war dieses Training eine Ausnahme, da ein Volontäre abreiste, wollte Anna (Chefin) ihr dieses Training noch zeigen. Den im Moment sind die Temperaturen immer noch zu hoch, dass die Hunde ohne Problem eine solche Belastung jeden Tag aushalten würden.
Bemerkung am Rande für meine „Arbeitskollegen“: In Finnland montiert man Stahltüren nicht, man vergräbt sie!! Heute vergrub ich eine ganze Stahl Tür (mit Rahmen) vertikal in den Boden. Damit die Jungen sich nicht durch das Gehege graben können….;)
Und noch was für Isi: Du sagtest mir am Flughafen, ich soll für dich Kötbullar (Fleischbällchen) essen. Wenn du wüsste was wir den Hunden verfüttern!!!! :D
Ps. Leider hab ich meine Kamera auf der Farm vergessen, so werde ich die Fotos noch nachliefern…. L aber wer schon mal schauen will wie es hier im Witter aussieht http://www.youtube.com/watch?v=Pwd_s8zkV2I&feature=related
Mittwoch, 7. September 2011
Eine Geschichte aus der Rubrik „Dumm und Dümmer“
Leider war das herum Cruisen mit dem Auto schon wieder vorbei und so gaben wir das Auto, mit rund 1‘800km mehr auf dem Tacho, wieder der netten Lisa zurück.
Wieder auf die Öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen fuhren wir mit dem Zug nach Helsinki. Nichts gelernt aus unseren Erfahrungen am Flughafen standen wir wieder da und wussten nicht wo unser Hostel war. Zum Glück hat die finnische Bahn Internet in ihren Zügen und so konnten wir zumindest die Himmelsrichtung herausfinden, in welcher wir unser Hostel fanden. Wir sind zur Zeit im Olympiastadion von 1952 untergebracht.
Nun zur Rubrik:
Heute Morgen aufgewacht und kurz aus dem Fenster geschaut, entschieden wir, dass das Wetter schön sei und so haben wir uns auch angezogen. Wir bemerkten erst in der Stadt die grosse dunkle Wolkenwand. Und so kam es auch, wir wurden so verschifft, dass wir einmal sogar in eine Kirche flüchteten. So intelligent wie wir sind, haben wir natürlich weder an einen Schirm noch an eine Regenjake gedacht.
In der Stadt bemerkten wir neben den Regenwolken auch noch, dass viele Leute Oranje trugen, so kamen wir auf die Idee, dass ja vielleicht ein Länderspiel zwischen Finnland und Holland stattfinden könnte. Uns dämmerte es langsam, dass dieses Spiel in „unserem“ Station stattfindet. So haben wir uns am Abend Tickets besorgt und uns in die Blau/Weisse Menge gestürzt. Wir hatten eine Menge Spass, leider verlor Soumi mit 0:2.

Montag, 5. September 2011
Samstag, 3. September 2011
Blechpolizisten wohin das Auge reicht
Finnland sei Dank, lerne ich anständig Autofahren. Unsere graue Feinde lauern all paar Kilometer. Wir denken, dass wir auf unseren letzten 700km mehr Kästen gesehen haben als in unseren zwei bisherigen Leben. Dank dem Schneckentempo aller anderen Automobilisten wurde ich noch nie geblitzt. J
Unser Stromschnellen liebender Reiseführer führte uns heute wieder ins „Verderben“. J Der „Gute Tipp“ waren die Stromschnellen bei Viitasaari und die anschliessende Wanderung. So fuhren wir einen „Umweg“ von lediglich 200km Richtung Norden. Vor Ort fanden wir einen kleinen Trampelpfad welcher uns durch ein Birkenwäldchen zu einem See führte. Die Landschaft war sehr schön. Als mich Isi im geblödel auf die Idee brachte, dass es hier auch Bären haben könnte, hatte ich dann doch den Sch…. im Röckli!! ;-) „Leider“ haben wir keinen gesehen.
Danach fuhren wir wieder auf die Hauptstrasse, wo wir uns erneut auf die Suche nach einer Bleibe machten. Knappe 200km später fanden wir ein Cottage auf einen Zeltplatz. Oh Wunder wir waren die einzigen hier! J
Ab durch die Hecke
Donnerstag 1. September 2011 die Frisur hält; die Raudies haben endlich ein fahrbaren Untersatz unter dem Arsch. Bei dem Glück, welches unseren Verstand bei weitem Übertrifft erklärte uns die nette Lisa von Scandia Rent, dass wir ein grösseres Auto zum gleichen Preis erhalten. Jupiiii…. unsere Gepäcksorgen haben sich somit im Kofferraum aufgelöst! Glücklicherweise hatte unser Gefährt Grips und erinnerte mich immer wieder, dass es einen 6ten Gang hat.
Wir fuhren auf Umwegen Richtung Norden nach Rauma. Rauma hat ein sehr schöne alte, typisch finnische Innenstadt – viel Holz, wenig Stein. Nach einem geilen Steakhouse Imbiss mit Sparerips und Chicken wings ging es weiter nach Tampere, wo wir Stromschnellen suchten und keine fanden. Tia, so haben wir halt schnell den Dom besichtig und haben uns dann auf den Weg gemacht eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Einer sehr zuverlässigen Quelle zufolge wussten wir, dass wir nicht zu spät anfangen sollten zu suchen. So fuhren wir aus Tampere hinaus und begannen in jedem kleinen Städtchen nach Hotels zu suchen. Nach einer Weile ohne Erfolg fragten wir eine Tankstellendame nach dem Weg worauf sie uns ein Steak empfahl….. J
Das Steak war uns dann doch zu ungemütlich und so suchten wir weiter. Nach dem unsere Hotelsuche erfolglos blieb und wir uns langsam mit dem Gedanken an die lange Strecke nach Jyväskylä abgefunden hatten, erblicken wir ein viel versprechendes Schild. Dies führte uns in unser Glück!! Wir durften in einem kleinen Cottage mit Sauna und eigenem Strandbad unser Nacht verbringen.
Nun liegen wir hier, warten bis die Sauna aufgeheizt ist und erfrischen uns danach im knapp 20°C kalten See. Juppiiiii wir lieben Finnland………J
About Suomi
Die Finnen sind sehr gastfreundliches und zuvorkommendes Volk. Jeder bemüht sich sein auch nicht perfektes Englisch auszupacken um uns weiter zu Helfen.
Das Wetter ist im Allgemeinen recht rau. In Stockholm haben wir noch die letzten Sommertage erwischt. In Finnland durften wir vom Niesel bis zum Platzregen, vom Nebel zum Sonnenschein, sowie starke Winde alles erleben.
Die Landschaft ist für uns perfekt, es scheint so als hätte es hinter jedem Baum ein Seeli, kein Wunder nennt man Finnland auch das Land der 100‘000 Seen.
Wir haben eine super Zeit hier.
Boat Trip and Turku
5.30 war das Sheep los in unserem Bunker. Mit einer zur Abwechslung gemütlichen Busfahrt ging es Richtung Hafen. Zum Schrecken aller hiess die Fähre auch noch Isabella. Wir hofften das die MS Isabella nicht ein solcher Bruchpilot ist wie Isi und weiter schwimmt als die Vasa (Altes Kriegsschiff aus dem 16. Jhd., welches auf der Jungfernfahrt nach nur 1.5 Km sank).
Wir hatten Glück und crusten pannenfrei nach Finnland. Die Überfahrt war super schön. Wir chillten den ganzen Tag auf dem Sonnendeck und bewunderten die kleinen und grossen Inseln. Geschätzt waren es 500 Inseln, wovon wir 498 fotografierten, die übrigen zwei haben wir verpennt. J
Angekommen in Turku, machte uns die Informationsdame klar, dass man am einfachsten mit dem Zug in die City kommt und dies ohne Ticket!!! Also nahmen wir den „gratis“ Zug und waren auch schon bald in unserem Hotel. Dieses Hotel hatte zu unserem Erstaunen sogar Fenster. Genialer weise konnte man Sch….. und Duschen gleichzeitig. Noch am selben Abend erkundeten wir die Stadt und fanden Seehund Skulpturen, welchen Isi den Fisch weg frass. J
Montag, 29. August 2011
Stockholm
Hallo liebe Leser,
Unsere Zeit in Stockholm ist auch schon wieder vorbei. Die Stadt ist super, sehr empfehlenswert. Wenn ich so in unserem Bunker (Hostel komm ich später noch darauf) auf dem Bett liege und an die letzten drei Tage zurückdenke kommen mir ein, zwei lustige Scene in den Sinn, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Unsere Zeit in Stockholm ist auch schon wieder vorbei. Die Stadt ist super, sehr empfehlenswert. Wenn ich so in unserem Bunker (Hostel komm ich später noch darauf) auf dem Bett liege und an die letzten drei Tage zurückdenke kommen mir ein, zwei lustige Scene in den Sinn, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Die Reise begann wie geschmiert. Wir waren Pünktlich am Flughafen, haben unser Gepäck eingecheckt und flogen gemütlich auf Stockholm (also für mich wars gemütlich, ich konnte 2h schlafen, dagegen Isi wurde 2h vollgequatscht...). Unsere Vorfreude galt ganz auf unsere erste Nacht im Hostel, denn wir übernachteten in einem Jumbo am Flughafen. Wie geil war das den!!! Wir rissen voller Freude unser Gepäck vom Roll band und gingen schnurstrags durch die Ausgangstür. Draussen angekommen schauen Isi und ich uns mit fragenden Augen an. Wo ist eigentlich dieser Jumbo!!! Hmm, verdammt, wir haben den Wegbeschrieb nicht ausgedruckt. Typisch... Wir standen dort und hatten keinen Plan. Zum Glück gibt’s ja noch diese netten Touristenauskünfte.... ;)
Zu unserem Hostel in der Stadt. Da wir recht kurzfristig buchten konnten wir nicht wirklich die Hostels aussuchen sondern mussten nehmen was noch zu haben war. So haben wir ein Hostel gewählt das ziemlich nah in der Innenstadt liegt. Nur, dass Problem ist, wenn du einmal drin bist, hast du keine Ahnung ob es 6 Uhr morgens oder 12 Uhr mittags ist. Es hat einfach keine Fenster. Also ich bin froh, dass ich Isi, das Ritalinkind dabei habe, den sonst würde ich den ganzen Tag im Bett verbringen. Ich hatte immer das Gefühl, dass es erst 5 Uhr morgens war und ich noch lange schlafen könnte doch leider war es schon 9!!!
Die drei Tagen haben wir mit viel laufen hinter uns gebracht. Wir haben alles sehenswerte angeschaut und bestaunt. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen. Jetzt heisst es packen und früh aufstehen, das ist ja kein Problem für mich, bin ich mir ja unterdessen gewöhnt.....
Sonntag, 28. August 2011
Herzlich Willkomen
Hallo liebe Familie, Freunde und Bekannte
Ich heisse euch herzlich Willkomen auf meinem Reise Blogg. Als erstes Entschuldige ich mich schon im Vorraus, für alle meine Rechtschreibefehler.... ;)
Da viele von euch höchstwarscheinlich gar nicht mitbekommen haben wo ich jetzt schon wider herum latsche (weil alles ein bisschen kurzfristig und hektisch war in den letzten Wochen), hir ein kleiner Überblick....
Im Moment weilen Isi und ich in Stockholm, schon am Dienstag gehts dann auf grosse Schifffahrt Richtung Finnland, um dort ein paar Tage durchs Land zu krusen. Nach div. Stadtbesichtigungen und unzähligen Seen und Wälder werden wir in Helsiki ankommen. Wo Isi's Reise auch schon zuende sein wird. Für mich heisst es dann ab in den Norden.... Da erwartet mich für die nächsten 3 Monaten viele Hunde und unmängen an Arbeit. Ich werde dort auf einer Huskie-Farm arbeiten.
Das wars dann auch schon zu unserem bzw. meine Programm für die nächsten Monaten...
Jetzt wünsch ich euch viel Spass beim lesen der noch folgenden Beiträge... :D
Möchets guet
Raya
Ich heisse euch herzlich Willkomen auf meinem Reise Blogg. Als erstes Entschuldige ich mich schon im Vorraus, für alle meine Rechtschreibefehler.... ;)
Da viele von euch höchstwarscheinlich gar nicht mitbekommen haben wo ich jetzt schon wider herum latsche (weil alles ein bisschen kurzfristig und hektisch war in den letzten Wochen), hir ein kleiner Überblick....
Im Moment weilen Isi und ich in Stockholm, schon am Dienstag gehts dann auf grosse Schifffahrt Richtung Finnland, um dort ein paar Tage durchs Land zu krusen. Nach div. Stadtbesichtigungen und unzähligen Seen und Wälder werden wir in Helsiki ankommen. Wo Isi's Reise auch schon zuende sein wird. Für mich heisst es dann ab in den Norden.... Da erwartet mich für die nächsten 3 Monaten viele Hunde und unmängen an Arbeit. Ich werde dort auf einer Huskie-Farm arbeiten.
Das wars dann auch schon zu unserem bzw. meine Programm für die nächsten Monaten...
Jetzt wünsch ich euch viel Spass beim lesen der noch folgenden Beiträge... :D
Möchets guet
Raya
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