24. Dezember, es ist halb acht, ich sitze auf meinem Bett, vom Wonhzimmer höre ich den Film Ton von „Live of Brian“ und Yoda liegt gemütlich neben mir. Ich denke an die vergangene Woche und überlege mir, was ich in mein Bogg schreiben soll. Die letzten Tage waren alle sehr lang und hektisch, für uns und auch für die Hunde. Wir starteten oft vor oder um sechs Uhr morgens und gingen um Mitternacht nach Hause. So hatten wir morgens meistens die englischen Touristen, welche nur die 2km Strecke fuhren und nach einer Stunde die Farm wider Verliesen, leider hatten wir drei bis vier Gruppen pro Tag. Das hiess die letzten Touristen Verliesen die Farm am Mittag oder wenn wir spät dran waren, nach Mittag. Die Hunde mussten an ihre Plätze zurück gebracht werden, neue, grössere Schlitten werden vorbereitet und neue Teams zusammen gestellt. Dann ging es los, zum Eisschloss. Das erste Mal auf dem Schlitten mit 8 sehr aufgedrehten Hunden, war der Trip zum Eisschloss ein richtig cooles Erlebnis. Wir flogen fast zu unserem Ziel. Wir fuhren dort für die nächsten sechs Stunden Touristen auf einem 800m Strecke umher. Na ja, fuhren ist höchstwahrscheinlich übertrieben, wir schoben die Touristen umher. Da die Hunde nach ein paar Runden so gelangweilt waren und fast nicht mehr rannten, rannten wir. In dieser Zeit auf dem Schlitten hatten wir endlich „die Zeit“ etwas zu essen. So bekamen wir beim Touristenwechsel ein Stück kalte Pizza oder Fleischdonat in den Mund gesteckt. Das war super, probier mal ein Mars zu Essen und gleichzeitig eine Familie durch die Gegend zu schieben und dann noch dumme Fragen zu Nordlichter beantworten. Als um sieben endlich der letzte Bus abfuhr räumten wir zusammen und machten uns auf dem Weg zur Farm. Leider war der Tag noch lange nicht vorbei, denn jetzt waren die Abend Safaris an der Reihe. Alle Hunde versorgt, kleinere Schlitten ausgepackt, werden die Teams wieder neu zusammen gestellt und an die Startstrecke gefahren. Nach den Safaris wurde alles aufgeräumt und alle Hunde gefüttert. Wenn alles erledigt worden war machten wir uns auf den Weg nach Hause und direkt in unsere Betten.
Gestern hatten wir unseren ersten Abend frei und Anna „zwang“ uns Eisloch schwimmen zu gehen. So gingen wir in die Sauna und zur Abkühlung sprangen wir in den gefrorenen See. Es war, wie nicht anders zu erwarten, Arsch kalt!! Aber recht lustig….
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Testtest
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